Ratgeber · Website-Projekt

Website erstellen lassen: Ablauf, Kosten und worauf du achten musst

Von Oliver Ködderitzsch · 19. Juli 2026 · 9 Minuten Lesezeit

„Ich müsste mal was mit der Website machen." Wenn dieser Satz bei dir seit Monaten auf der Liste steht, bist du in guter Gesellschaft: Bei den meisten Betrieben scheitert die Website nicht am Willen, sondern an Zeit, Technik und der Frage, wem man das Projekt anvertrauen kann.

Dieser Ratgeber beantwortet genau das: wann es sich lohnt, die Website erstellen zu lassen, wie so ein Projekt Schritt für Schritt abläuft – und welche vier Fehler bei der Anbieterwahl am teuersten werden. Damit deine neue Seite nicht nur schön ist, sondern Kunden bringt.

Selbst machen oder erstellen lassen? Der ehrliche Vergleich

Wann selbst machen reicht

Ehrliche Antwort: Es gibt Fälle, in denen ein Baukasten genügt. Wenn deine Kunden ohnehin alle über Empfehlung kommen, du nur eine digitale Visitenkarte brauchst und dir die Bastelei sogar Spaß macht – bau selbst. Welche Systeme dann taugen, liest du in unserem Vergleich WordPress oder Baukasten.

Wann du sie erstellen lassen solltest

Anders sieht es aus, wenn die Website Kunden bringen soll. Dann ist sie kein Bastelprojekt, sondern ein Werkzeug – und muss drei Jobs erfüllen: gefunden werden, wenn jemand in deiner Region nach deiner Leistung sucht. Überzeugen, wenn jemand auf der Seite ist. Und gepflegt bleiben, damit sie schnell und sicher läuft.

Jeder dieser Jobs ist ein eigenes Handwerk: Suchmaschinenoptimierung, Texte, Technik. Die ehrliche Rechnung ist deshalb keine Geldfrage, sondern eine Zeitfrage – die Abende, die du in einen Baukasten steckst, fehlen in deinem Geschäft. Und das Ergebnis bleibt das eines Feierabend-Projekts.

So läuft es ab: in 5 Schritten zur fertigen Website

So sieht ein sauberes Website-Projekt aus – bei uns und bei jedem guten Anbieter:

  1. Bestandsaufnahme. Was hast du, was brauchst du, was soll die Seite bringen? Bei uns startet das mit dem kostenlosen Website-Check: Du bekommst eine ehrliche Video-Analyse deiner Seite oder Idee.
  2. Klares Angebot. Leistung, Preis, Zeitplan – schriftlich und fix. Ab hier weißt du genau, woran du bist. Keine bösen Überraschungen.
  3. Bau samt Texten. Du lieferst die Eckdaten zu deinem Betrieb, wir bauen und schreiben. Design, Texte und lokale Auffindbarkeit entstehen aus einer Hand.
  4. Launch mit Sichtbarkeit. Die Seite geht sauber gebaut online: schnell, mobiloptimiert und so aufgesetzt, dass Google und KI-Tools sie verstehen.
  5. Betreuung danach. Updates, Backups, Sicherheit und SEO-Pflege laufen im Hintergrund weiter. Deine Seite bleibt schnell, sicher und vorne.

Gut vorbereitet anfragen: 5 Dinge, die du vorher klären solltest

Je klarer deine Anfrage, desto besser das Angebot – und desto schneller die Umsetzung. Diese fünf Punkte kannst du in einer halben Stunde beantworten, ganz ohne Technikwissen:

  1. Was soll die Seite bringen? Anrufe, Terminbuchungen, Bewerbungen? Ein Ziel reicht – aber es bestimmt den ganzen Aufbau.
  2. Wer soll dich finden? Privatkunden oder Firmen, welche Region, welche Suchbegriffe würde dein Wunschkunde eintippen?
  3. Was macht dich anders? Meisterbetrieb, 24-h-Notdienst, 30 Jahre Erfahrung – die zwei, drei Dinge, die dich von der Konkurrenz unterscheiden.
  4. Was hast du schon? Logo, Fotos, alte Website, Google-Unternehmensprofil – alles, was da ist, spart Zeit und Geld.
  5. Was darf es kosten? Ein ehrlicher Rahmen hilft beiden Seiten. Womit du rechnen solltest, steht im Ratgeber Was kostet eine Website?

Mehr braucht es nicht. Alles Weitere – Struktur, Texte, Technik, Sichtbarkeit – ist Aufgabe des Anbieters. Wenn dir jemand stattdessen einen Fragebogen mit vierzig Punkten schickt, erledigst du seine Arbeit.

Die 4 teuersten Fehler bei der Anbieterwahl

Fast jeder Kunde, der zu uns kommt, hat vorher einen dieser vier Fehler erlebt. Sie kosten nicht nur Geld, sondern Monate:

Fehler 1: Der Webdesigner, der verschwindet

Der Bekannte, der es „mal eben" macht. Der Freelancer, der nach dem Launch nicht mehr ans Telefon geht. Das ist kein Einzelfall, sondern der häufigste Grund, warum Betriebe bei uns anfragen. Im schlimmsten Fall endet es wie bei Kaiser Sicherheitstechnik in Neuss: Die alte Website war von einem Tag auf den anderen komplett offline, der Webdesigner nicht mehr erreichbar. Frag deshalb vor dem Auftrag: „Wer kümmert sich in zwei Jahren um die Seite?"

Fehler 2: Schön, aber unsichtbar

Eine Website kann noch so schick sein – wenn sie bei Google nicht auftaucht, existiert sie für deine Kunden nicht. Viele Anbieter liefern Design ohne Sichtbarkeit, weil Suchmaschinenoptimierung „nicht im Paket" war. Achte darauf, dass lokale Auffindbarkeit von Anfang an mitgebaut wird – wie das geht, erklären wir im Ratgeber Lokale SEO.

Fehler 3: „Die Texte liefern Sie"

Der Satz, an dem die meisten Projekte hängen bleiben. Du bist Meister in deinem Handwerk – aber Werbetexte über dich selbst schreiben ist ein anderes Handwerk. Das Ergebnis: Das Projekt liegt monatelang auf Eis, weil die Inhalte fehlen. Such dir einen Anbieter, bei dem die Texte inklusive sind.

Fehler 4: Nach dem Launch ist Schluss

Eine Website ist kein Produkt, das man einmal kauft und abheftet. Ohne Updates wird sie langsam, unsicher und rutscht bei Google ab. Kläre vor dem Auftrag, was die laufende Betreuung kostet und was drin ist – bei uns startet sie bei 49 € im Monat, mit Updates, Backups und Sicherheit.

Was kostet es?

Kurz gefasst: Am Markt liegt die Spanne zwischen etwa 500 € beim Freelancer und über 20.000 € bei der großen Agentur. Bei uns startet ein OnePager ab 600 €, eine komplette Website ab 1.500 € – Texte und SEO inklusive, Festpreis vorab. Die ausführliche Aufschlüsselung mit allen laufenden Kosten findest du im Ratgeber Was kostet eine Website?

Fazit: Lass bauen, was Kunden bringt

Eine Website erstellen zu lassen lohnt sich immer dann, wenn sie mehr sein soll als eine Visitenkarte. Entscheidend ist nicht, wer am günstigsten baut – sondern wer gefunden wird, Texte mitliefert und danach erreichbar bleibt. Genau an diesen drei Punkten trennen sich gute Anbieter von teuren Fehlern.

Dein nächster Schritt: Mach die Bestandsaufnahme. Schick uns deine aktuelle Seite oder erzähl uns von deinem Betrieb – du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was sich lohnt. Und wenn es passt, ist deine neue Seite in 7 Tagen live.

Häufige Fragen

Kurz erklärt, ohne Fachchinesisch

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei uns ist ein OnePager in 2 Tagen live, eine komplette Website in 7 Tagen – sobald wir deine Eckdaten haben. Bei klassischen Agenturen sind 6 bis 12 Wochen üblich, vor allem wenn du die Texte selbst liefern sollst.

Was muss ich selbst liefern?

Nur die Eckdaten: was du anbietest, für wen, was dich auszeichnet – plus Logo und Fotos, falls vorhanden. Den Rest übernehmen wir, inklusive aller Texte. Du sollst dich um dein Geschäft kümmern, nicht um deine Website.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Am Markt reicht die Spanne von etwa 500 € beim Freelancer bis über 20.000 € bei großen Agenturen. Bei WP-OK startet ein OnePager ab 600 €, eine komplette Website ab 1.500 € – mit Festpreis vorab und Texten inklusive.

Lohnt sich eine professionelle Website für einen kleinen Betrieb?

Gerade für kleine Betriebe: Wer lokal gefunden wird, gewinnt Kunden, die sonst zur Konkurrenz gehen. Eine Fahrschule aus Korschenbroich holt über ihre Website rund 20 zahlende Anmeldungen pro Monat – das rechnet sich ab dem ersten Monat.

Wem gehört die Website danach?

Bei uns läuft die Website im Abo: Wir bauen, hosten und betreuen sie, du musst dich um nichts kümmern. Nach der Vertragslaufzeit kannst du sie gegen eine Ablösesumme komplett übernehmen – dann gehört sie ganz dir.

Oliver Ködderitzsch, Gründer von WP-OK

Oliver Ködderitzsch

Webdesign & SEO vom Niederrhein

Gelernter Fachinformatiker, baut Websites seit über 25 Jahren. Mit WP-OK sorgt er dafür, dass Betriebe am Niederrhein gefunden werden und Anfragen bekommen – und kümmert sich danach weiter. Schreib ihm per WhatsApp.

Wissen, wo deine Website steht?

Schick uns deine aktuelle Seite oder deine Idee. Du bekommst eine ehrliche Video-Analyse: was gut ist, was dich Anfragen kostet und was du konkret tun kannst. Unverbindlich.

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