Ratgeber · Preise & Kosten

Was kostet SEO? Preise und Modelle im Überblick

Von Oliver Ködderitzsch · 2. August 2026 · 8 Minuten Lesezeit

Frag drei Anbieter, was Suchmaschinenoptimierung kostet, und du bekommst 199 € im Monat, 1.500 € im Monat und „das kommt ganz darauf an". Alle drei können recht haben – und genau deshalb ist es für Betriebe so schwer, ein faires Angebot zu erkennen.

Hier bekommst du die Zahlen ohne Nebel: was SEO üblicherweise kostet, welche drei Abrechnungsmodelle es gibt, was den Preis wirklich treibt und an welchen Signalen du unseriöse Angebote sofort erkennst.

Die kurze Antwort

ModellÜbliche KostenFür wen
Freelancer, stundenweise60–150 € pro StundeEinzelne Aufgaben, klar umrissen
Monatliche Betreuung500–2.000 € pro MonatDer Standard bei Agenturen
Einmaliges Projekt1.500–10.000 €Relaunch oder Grundoptimierung
WP-OKim Website-Preis enthalten, Pflege ab 97 € / MonatLokale Betriebe am Niederrhein

Der Grund für unseren Ansatz ist einfach: Für einen Handwerksbetrieb in Krefeld ergibt eine 1.500-€-Monatspauschale keinen Sinn. Lokale Sichtbarkeit ist kein Konzern-Projekt, sondern solides Handwerk an wenigen Stellschrauben. So sieht unser SEO-Angebot aus: SEO ist bei uns Standard und kein Aufpreis.

Was SEO bei WP-OK kostet

Damit du nicht raten musst, hier unser Modell in drei Sätzen:

  • Beim Website-Projekt: inklusive. Jede Seite, die wir bauen, ist sauber gebaut und lokal auffindbar. Kein Aufpreis, keine SEO-Extraposition auf der Rechnung.
  • Laufende Pflege: ab 97 € im Monat. Im Wartungspaket Smart stecken monatliche Optimierung, Keyword-Empfehlungen und der Check der internen Verlinkung. Advanced legt monatlich einen Blogartikel obendrauf.
  • Größere Optimierungen: Festpreis. Wenn eine bestehende Seite gründlich überarbeitet werden muss, kalkulieren wir das vorab mit klarem Preis.

Die drei Abrechnungsmodelle im Klartext

1. Stundensatz

Du zahlst für Arbeitszeit, meist 60 bis 150 € pro Stunde. Ehrlich und flexibel für einzelne Aufgaben, aber ohne Kostendeckel: Du weißt vorher nie, wie viele Stunden es werden. Wenn du dich darauf einlässt, vereinbare immer ein Stundenbudget als Obergrenze.

2. Monatspauschale

Das übliche Agenturmodell: ein fester Betrag pro Monat für ein Paket an Leistungen. Der Vorteil ist die Planbarkeit. Der Haken: Bei vielen Anbietern steht im Angebot nur „laufende Optimierung", und du erfährst nie genau, was dafür passiert ist. Lass dir immer konkret aufschreiben, was jeden Monat geliefert wird.

3. Projekt-Festpreis

Ein klar umrissenes Paket zum festen Preis, etwa die Grundoptimierung einer bestehenden Seite. Gut kalkulierbar und ohne Überraschungen. Wichtig zu wissen: Danach ist Schluss, und Sichtbarkeit braucht Pflege – sonst holt die Konkurrenz dich in einem halben Jahr wieder ein.

Was den Preis wirklich treibt

  • Der Wettbewerb. „Alarmanlagen Neuss" ist ein anderes Spiel als „Versicherung Berlin". Je enger der Markt, desto schneller und günstiger kommst du nach vorne.
  • Der Zustand deiner Website. Eine schnelle, sauber gebaute Seite braucht deutlich weniger Arbeit als eine, bei der zuerst die Technik geradegezogen werden muss.
  • Wie viele Inhalte fehlen. Texte sind der teuerste Posten in fast jedem SEO-Angebot – und der wichtigste. Prüf immer, ob sie im Preis enthalten sind oder extra kosten. Ob sich diese Investition rechnet, haben wir getrennt durchgerechnet: Lohnt sich ein Blog?
  • Wie viele Orte und Leistungen. Ein Standort mit drei Leistungen ist überschaubar. Fünf Städte mit zehn Leistungen sind ein Vielfaches an Arbeit.

Woran du unseriöse Angebote erkennst

  1. „Platz 1 garantiert." Niemand kann Rankings garantieren, auch wir nicht. Wer es verspricht, verkauft dir entweder Glück oder Begriffe, nach denen niemand sucht.
  2. Kaltakquise per Telefon mit Google-Bezug. Google ruft dich nicht an, um dir SEO zu verkaufen. Anbieter, die so auftreten, arbeiten selten sauber.
  3. Billigpakete für 99 €, ohne dass jemand deine Seite gesehen hat. Seriöse Angebote entstehen erst nach einem Blick auf deine Situation.
  4. Keine verständlichen Berichte. Wenn du nach drei Monaten nicht in einfachen Worten erklärt bekommst, was passiert ist und was es gebracht hat, zahlst du für Nebel.
  5. Lange Laufzeiten ohne Ausstieg. Zwei Jahre Bindung bei monatlicher Abrechnung sind ein Warnsignal, wenn dafür nichts Konkretes zugesagt wird.

Rechnet sich das überhaupt?

Die einzige Rechnung, die zählt: Was ist dir ein neuer Kunde wert? Ein Wartungsvertrag, eine Behandlungsserie, ein Handwerksauftrag – bei den meisten Betrieben liegt ein einziger neuer Kunde über den monatlichen Kosten für Sichtbarkeit.

Ein Beispiel aus der Region: Die Fahrschule in Korschenbroich bekommt über ihre Website rund 20 zahlende Anmeldungen im Monat, bei 4.400 Klicks aus der Google-Suche im Jahr. Gemessen daran ist die Frage nicht, ob SEO zu teuer ist, sondern was es kostet, unsichtbar zu bleiben.

Fazit: Nicht den Preis vergleichen, sondern die Leistung

SEO-Preise sagen für sich genommen wenig. Entscheidend ist, was drinsteckt: Sind Texte inklusive? Wird das Google-Unternehmensprofil gepflegt? Bekommst du verständliche Berichte? Und ist jemand erreichbar, wenn du eine Frage hast?

Dein nächster Schritt kostet nichts: Öffne dein Google-Unternehmensprofil und füll es vollständig aus – das ist der stärkste lokale Hebel, den du selbst in der Hand hast. Wie es danach weitergeht, steht im Ratgeber Lokale SEO: So wird dein Betrieb in deiner Stadt gefunden.

Häufige Fragen

Kurz erklärt, ohne Fachchinesisch

Was kostet SEO im Monat?

Am Markt liegen monatliche SEO-Betreuungen meist zwischen 500 und 2.000 €, bei größeren Agenturen deutlich höher. Bei uns ist die lokale Grundoptimierung im Website-Preis enthalten, die laufende SEO-Pflege startet bei 97 € im Monat im Wartungspaket Smart.

Lohnt sich SEO für kleine Unternehmen?

Lokal ja, und zwar besonders. Du konkurrierst nicht mit ganz Deutschland, sondern nur mit den Anbietern in deiner Region – dieser Wettbewerb ist mit solidem Handwerk gewinnbar. Eine Fahrschule in Korschenbroich holt über ihre Website rund 20 zahlende Anmeldungen pro Monat.

Kann ich SEO selbst machen?

Die Basics ja: Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen, Bewertungen sammeln, Öffnungszeiten pflegen. Das kostet dich nur Zeit und bringt lokal am meisten. Alles, was mit der Technik deiner Website zu tun hat, ist ein eigenes Handwerk – dafür lohnt sich Hilfe.

Wie lange muss ich SEO bezahlen?

SEO ist kein Projekt mit Enddatum, sondern Pflege: Wettbewerber optimieren weiter, Google ändert sich, Inhalte veralten. Wer aufhört, rutscht langsam ab. Deshalb koppeln wir SEO an die monatliche Betreuung statt an ein teures Einmalprojekt.

Was ist besser: SEO oder Google Ads?

Anzeigen bringen sofort Besucher, kosten aber bei jedem Klick Geld und hören auf zu wirken, sobald du das Budget abdrehst. SEO braucht Wochen bis Monate, arbeitet danach aber dauerhaft für dich. Wir selbst machen bewusst keine Anzeigen, sondern bauen Sichtbarkeit, die dir gehört.

Oliver Ködderitzsch, Gründer von WP-OK

Oliver Ködderitzsch

Webdesign & SEO vom Niederrhein

Gelernter Fachinformatiker, baut Websites seit über 25 Jahren. Mit WP-OK sorgt er dafür, dass Betriebe am Niederrhein gefunden werden und Anfragen bekommen – und kümmert sich danach weiter. Mehr über Oliver oder direkt per WhatsApp schreiben.

Wissen, wo deine Website steht?

Schick uns deine aktuelle Seite oder deine Idee. Du bekommst eine ehrliche Video-Analyse: was gut ist, was dich Anfragen kostet und was du konkret tun kannst. Unverbindlich.

Kostenloser Website-Check