Frag drei Anbieter, was Suchmaschinenoptimierung kostet, und du bekommst 199 € im Monat, 1.500 € im Monat und „das kommt ganz darauf an". Alle drei können recht haben – und genau deshalb ist es für Betriebe so schwer, ein faires Angebot zu erkennen.
Hier bekommst du die Zahlen ohne Nebel: was SEO üblicherweise kostet, welche drei Abrechnungsmodelle es gibt, was den Preis wirklich treibt und an welchen Signalen du unseriöse Angebote sofort erkennst.
Die kurze Antwort
| Modell | Übliche Kosten | Für wen |
|---|---|---|
| Freelancer, stundenweise | 60–150 € pro Stunde | Einzelne Aufgaben, klar umrissen |
| Monatliche Betreuung | 500–2.000 € pro Monat | Der Standard bei Agenturen |
| Einmaliges Projekt | 1.500–10.000 € | Relaunch oder Grundoptimierung |
| WP-OK | im Website-Preis enthalten, Pflege ab 97 € / Monat | Lokale Betriebe am Niederrhein |
Der Grund für unseren Ansatz ist einfach: Für einen Handwerksbetrieb in Krefeld ergibt eine 1.500-€-Monatspauschale keinen Sinn. Lokale Sichtbarkeit ist kein Konzern-Projekt, sondern solides Handwerk an wenigen Stellschrauben. So sieht unser SEO-Angebot aus: SEO ist bei uns Standard und kein Aufpreis.
Was SEO bei WP-OK kostet
Damit du nicht raten musst, hier unser Modell in drei Sätzen:
- Beim Website-Projekt: inklusive. Jede Seite, die wir bauen, ist sauber gebaut und lokal auffindbar. Kein Aufpreis, keine SEO-Extraposition auf der Rechnung.
- Laufende Pflege: ab 97 € im Monat. Im Wartungspaket Smart stecken monatliche Optimierung, Keyword-Empfehlungen und der Check der internen Verlinkung. Advanced legt monatlich einen Blogartikel obendrauf.
- Größere Optimierungen: Festpreis. Wenn eine bestehende Seite gründlich überarbeitet werden muss, kalkulieren wir das vorab mit klarem Preis.
Die drei Abrechnungsmodelle im Klartext
1. Stundensatz
Du zahlst für Arbeitszeit, meist 60 bis 150 € pro Stunde. Ehrlich und flexibel für einzelne Aufgaben, aber ohne Kostendeckel: Du weißt vorher nie, wie viele Stunden es werden. Wenn du dich darauf einlässt, vereinbare immer ein Stundenbudget als Obergrenze.
2. Monatspauschale
Das übliche Agenturmodell: ein fester Betrag pro Monat für ein Paket an Leistungen. Der Vorteil ist die Planbarkeit. Der Haken: Bei vielen Anbietern steht im Angebot nur „laufende Optimierung", und du erfährst nie genau, was dafür passiert ist. Lass dir immer konkret aufschreiben, was jeden Monat geliefert wird.
3. Projekt-Festpreis
Ein klar umrissenes Paket zum festen Preis, etwa die Grundoptimierung einer bestehenden Seite. Gut kalkulierbar und ohne Überraschungen. Wichtig zu wissen: Danach ist Schluss, und Sichtbarkeit braucht Pflege – sonst holt die Konkurrenz dich in einem halben Jahr wieder ein.
Was den Preis wirklich treibt
- Der Wettbewerb. „Alarmanlagen Neuss" ist ein anderes Spiel als „Versicherung Berlin". Je enger der Markt, desto schneller und günstiger kommst du nach vorne.
- Der Zustand deiner Website. Eine schnelle, sauber gebaute Seite braucht deutlich weniger Arbeit als eine, bei der zuerst die Technik geradegezogen werden muss.
- Wie viele Inhalte fehlen. Texte sind der teuerste Posten in fast jedem SEO-Angebot – und der wichtigste. Prüf immer, ob sie im Preis enthalten sind oder extra kosten. Ob sich diese Investition rechnet, haben wir getrennt durchgerechnet: Lohnt sich ein Blog?
- Wie viele Orte und Leistungen. Ein Standort mit drei Leistungen ist überschaubar. Fünf Städte mit zehn Leistungen sind ein Vielfaches an Arbeit.
Woran du unseriöse Angebote erkennst
- „Platz 1 garantiert." Niemand kann Rankings garantieren, auch wir nicht. Wer es verspricht, verkauft dir entweder Glück oder Begriffe, nach denen niemand sucht.
- Kaltakquise per Telefon mit Google-Bezug. Google ruft dich nicht an, um dir SEO zu verkaufen. Anbieter, die so auftreten, arbeiten selten sauber.
- Billigpakete für 99 €, ohne dass jemand deine Seite gesehen hat. Seriöse Angebote entstehen erst nach einem Blick auf deine Situation.
- Keine verständlichen Berichte. Wenn du nach drei Monaten nicht in einfachen Worten erklärt bekommst, was passiert ist und was es gebracht hat, zahlst du für Nebel.
- Lange Laufzeiten ohne Ausstieg. Zwei Jahre Bindung bei monatlicher Abrechnung sind ein Warnsignal, wenn dafür nichts Konkretes zugesagt wird.
Rechnet sich das überhaupt?
Die einzige Rechnung, die zählt: Was ist dir ein neuer Kunde wert? Ein Wartungsvertrag, eine Behandlungsserie, ein Handwerksauftrag – bei den meisten Betrieben liegt ein einziger neuer Kunde über den monatlichen Kosten für Sichtbarkeit.
Ein Beispiel aus der Region: Die Fahrschule in Korschenbroich bekommt über ihre Website rund 20 zahlende Anmeldungen im Monat, bei 4.400 Klicks aus der Google-Suche im Jahr. Gemessen daran ist die Frage nicht, ob SEO zu teuer ist, sondern was es kostet, unsichtbar zu bleiben.
Fazit: Nicht den Preis vergleichen, sondern die Leistung
SEO-Preise sagen für sich genommen wenig. Entscheidend ist, was drinsteckt: Sind Texte inklusive? Wird das Google-Unternehmensprofil gepflegt? Bekommst du verständliche Berichte? Und ist jemand erreichbar, wenn du eine Frage hast?
Dein nächster Schritt kostet nichts: Öffne dein Google-Unternehmensprofil und füll es vollständig aus – das ist der stärkste lokale Hebel, den du selbst in der Hand hast. Wie es danach weitergeht, steht im Ratgeber Lokale SEO: So wird dein Betrieb in deiner Stadt gefunden.
