Frag drei Anbieter, was eine Website kostet, und du bekommst drei Antworten: „Ab 10 € im Monat", „so ab 5.000 €" und „kommt drauf an". Alle drei stimmen – und genau das macht es so schwer, ein Budget zu planen.
Die kurze Antwort: Eine professionell erstellte Website kostet 2026 je nach Weg zwischen ein paar hundert und mehreren zehntausend Euro. Ein Homepage-Baukasten startet bei rund 10 € im Monat, ein Freelancer liegt meist zwischen 500 und 5.000 €, eine Webdesign-Agentur zwischen 3.000 und 20.000 €. Bei uns am Niederrhein läuft die Website im Abo: 490 € zum Start und 197 € im Monat – mit Festpreis vorab, inklusive SEO-Recherche, aller Texte und laufender Betreuung.
In diesem Ratgeber schlüsseln wir auf, was hinter diesen Spannen steckt, welche laufenden Kosten gern verschwiegen werden und woran du ein faires Angebot erkennst. Damit du am Ende nicht den billigsten Preis wählst, sondern den, der sich rechnet.
Die kurze Antwort: das kosten Websites 2026
Es gibt drei Wege zur eigenen Website – und jeder hat sein eigenes Preisschild:
| Weg | Typische Kosten | Für wen das passt |
|---|---|---|
| Homepage-Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) | ca. 10–40 € / Monat, dauerhaft | Wer Zeit und Lust hat, alles selbst zu machen |
| Freelancer | ca. 500–5.000 € einmalig | Wer einen günstigen Einstieg sucht und das Risiko kennt |
| Webdesign-Agentur | ca. 3.000–20.000 € einmalig | Wer ein großes Projekt mit vielen Beteiligten hat |
| WP-OK (Website + Betreuung) | ab 490 € zum Start + ab 197 € / Monat (Betreuung inklusive) | Betriebe, die gefunden werden wollen, ohne sich zu kümmern |
Wichtig: Der Preis allein sagt wenig. Eine Website für ein paar tausend Euro, die Anfragen bringt, ist günstiger als eine 10.000-€-Website, die keiner findet. Deshalb lohnt der Blick darauf, was den Preis eigentlich ausmacht.
Kostet eine Homepage dasselbe wie eine Website?
Ja. Der Preis hängt nicht am Wort. „Homepage" und „Website" meinen im normalen Sprachgebrauch dasselbe: den kompletten Auftritt deines Betriebs im Netz. Genau genommen ist die Homepage nur die Startseite, aber so fragt und sucht praktisch niemand. Wenn du wissen willst, was eine Homepage kostet, gelten die Zahlen aus der Tabelle oben unverändert.
Ein Unterschied kostet allerdings regelmäßig Geld, und zwar beim Vergleichen von Angeboten: Webdesign-Kosten sind nicht die Kosten der Website. Webdesign ist die Gestaltung, also ein Posten von mehreren. Dazu kommen Texte, Technik, Auffindbarkeit und die laufende Pflege. Ein Angebot, das nur die Gestaltung ausweist, sieht günstiger aus als eines, in dem alles drinsteht – die übrigen Posten zahlst du trotzdem, nur später und einzeln.
- Homepage: umgangssprachlich der ganze Auftritt. Gleiches Preisschild wie eine Website.
- Website: alle Seiten zusammen, von der Startseite bis zum Impressum.
- Webseite: genau genommen eine einzelne Seite daraus, wird aber meist wie „Website" benutzt.
- Webdesign: nur die Gestaltung. Ein Teil der Summe, nie die ganze.
Für dein Budget heißt das: Frag nicht nach dem Preis fürs Webdesign, sondern nach dem Preis für eine fertige Seite, die online ist und gefunden wird. Das ist die einzige Zahl, mit der du zwei Angebote wirklich vergleichen kannst.
Warum die Preisspannen so riesig sind
Drei Dinge treiben den Preis einer Website – und entscheiden gleichzeitig darüber, ob sie später Kunden bringt oder nur existiert.
1. Umfang und Design
Eine One-Page-Website mit allem Wichtigen auf einer Seite ist deutlich schneller gebaut als ein Auftritt mit zehn Unterseiten, Terminbuchung und Bildergalerie. Je mehr Seiten, Funktionen und individuelle Gestaltung, desto mehr Arbeitszeit steckt drin.
Ein Beispiel: Für einen Sicherheitstechnik-Meisterbetrieb in Neuss haben wir bewusst einen kompakten One-Pager gebaut – der steht heute auf Platz 2 bei Google in Neuss. Mehr Seiten hätten nicht mehr Kunden gebracht, nur mehr Kosten.
2. Die Texte
Der am meisten unterschätzte Posten. Viele Angebote klingen günstig, weil die Website-Texte gar nicht drin sind – „Inhalte liefert der Kunde". Dann sitzt du abends da und sollst über dich selbst schreiben. Das Projekt zieht sich über Monate, und am Ende stehen Texte auf der Seite, die niemanden überzeugen.
Gute Texte entscheiden aber doppelt: Sie überzeugen Besucher – und sie sind der Stoff, mit dem Google versteht, wofür deine Seite gefunden werden soll. Deshalb sind bei uns alle Texte inklusive, du lieferst nur die Eckdaten.
3. Sichtbarkeit (SEO)
Eine Website, die keiner findet, bringt nichts – egal, was sie gekostet hat. Trotzdem ist Suchmaschinenoptimierung, also die Arbeit daran, dass deine Seite bei Google gefunden wird, bei vielen Anbietern ein Aufpreis von mehreren hundert bis tausend Euro.
Unsere Haltung dazu: Eine Seite, die nicht auffindbar ist, ist nicht fertig. SEO ist bei uns Standard, kein Extra – jede Seite ist sauber gebaut und lokal auffindbar.
Die laufenden Kosten, über die keiner spricht
Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Jede Website verursacht laufende Kosten – die seriöse Anbieter von Anfang an benennen:
- Domain: deine Adresse im Netz, ca. 10–20 € pro Jahr
- Hosting: der Speicherplatz, auf dem deine Seite liegt, ca. 5–50 € pro Monat
- Rechtstexte & Cookie-Banner: müssen aktuell bleiben, sonst drohen Abmahnungen
- Pflege & Sicherheit: Updates, Backups und Schutz vor Angriffen – der Posten, der am häufigsten weggelassen wird und am teuersten fehlt
Gerade der letzte Punkt wird gern ignoriert – bis die Seite nach einem Update offline ist oder gehackt wurde. Dann kostet die Rettung schnell mehr als Jahre guter Pflege. Was WordPress-Wartung kostet und was in einem seriösen Vertrag drinstehen muss, haben wir getrennt aufgeschlüsselt.
Was kostet eine Website bei WP-OK?
Damit du nicht raten musst, hier unsere Preise – fair und fix, mit Festpreis vorab:
- Sichtbar, 490 € zum Start und 197 € im Monat: eine überzeugende One-Page-Website mit SEO-Recherche, allen Texten und lokaler Auffindbarkeit – in 7 Tagen live
- Gefragt, 1.490 € zum Start und 297 € im Monat: mehrere Seiten, individuelles Design, eigene Seite je Leistung oder Stadt, Keyword-Plan, Google-Unternehmensprofil – in 14 Tagen live
- Marktführer nach Absprache: großes Projekt mit Branding, GEO für KI-Empfehlungen und persönlicher Begleitung
- Lieber kaufen statt mieten: One-Page ab 4.500 €, komplette Website ab 7.900 € einmalig – die Betreuung kommt dann separat dazu, ab 49 € im Monat
Ob sich das rechnet? Eine Fahrschule aus Korschenbroich holt über ihre Website heute rund 20 zahlende Anmeldungen pro Monat. Gemessen daran ist der Preis der Website ein Rundungsfehler.
Was kostet eine Website im Monat?
Die Frage nach den monatlichen Kosten wird immer wichtiger – und verdient eine eigene ehrliche Antwort. So sieht die typische Monatsrechnung aus, wenn die Seite steht:
| Posten | Typische Kosten | Wofür das ist |
|---|---|---|
| Domain | ca. 1–2 € / Monat | Deine Adresse, z. B. dein-betrieb.de |
| Hosting | ca. 5–50 € / Monat | Der Server, auf dem die Seite liegt |
| Pflege & Sicherheit | ca. 49–200 € / Monat | Updates, Backups, Schutz, Hilfe im Notfall |
| SEO-Pflege (optional) | ca. 100–500 € / Monat | Damit die Sichtbarkeit wächst statt bröckelt |
Bei uns ist das bewusst in drei klare Pakete gepackt: Basic für 49 € (Updates, Backups, Sicherheit), Smart für 97 € (dazu monatliche SEO-Pflege) und Advanced für 197 € (dazu jeden Monat ein Blogartikel). Hosting und Kümmern inklusive – ein Preis, keine Einzelposten.
Übrigens für die Steuererklärung: Website-Kosten sind Betriebsausgaben – der einmalige Bau genauso wie die monatliche Betreuung. Die Details klärt dein Steuerberater, aber unterm Strich zahlt der Fiskus mit.
Sparen, ohne am falschen Ende zu sparen
Ein Website-Budget lässt sich klug verkleinern – oder falsch. Drei Wege, die funktionieren:
- Klein starten, richtig starten. Ein guter One-Pager mit sauberer lokaler Auffindbarkeit schlägt eine halbfertige 10-Seiten-Website jederzeit. Erweitern kannst du, wenn die Anfragen kommen.
- Eckdaten vorbereiten. Je klarer du Leistungen, Zielkunden und dein Alleinstellungsmerkmal benennen kannst, desto weniger Schleifen dreht das Projekt – und Schleifen kosten.
- Nicht sparen bei: Texten, Sichtbarkeit und Pflege. Das sind genau die drei Posten, die aus einer Ausgabe eine Investition machen. Gespart wird hier immer doppelt bezahlt.
Woran du ein faires Angebot erkennst
Egal, bei wem du anfragst – diese fünf Punkte trennen seriöse Angebote von teuren Überraschungen:
- Festpreis vorab. „Nach Aufwand" ist ein Blankoscheck.
- Texte inklusive. Sonst zahlst du doppelt: mit Geld und mit deinen Abenden.
- SEO von Anfang an. Sichtbarkeit als Aufpreis ist wie ein Auto ohne Räder.
- Laufende Kosten klar benannt. Domain, Hosting, Pflege – alles auf dem Tisch.
- Jemand bleibt erreichbar. Frag konkret: „Wer kümmert sich nach dem Launch?"
Wie so ein Projekt von der Anfrage bis zum Launch abläuft, zeigen wir dir Schritt für Schritt im Ratgeber Website erstellen lassen.
Fazit: Der Preis ist nicht das Risiko
Das größte Risiko ist nicht, zu viel zu bezahlen – sondern für etwas zu bezahlen, das nicht arbeitet: eine Seite ohne Texte, ohne Sichtbarkeit, ohne Pflege. Rechne deshalb immer beides: den einmaligen Preis und die laufende Betreuung. Und miss den Preis daran, was die Seite bringt, nicht daran, was sie kostet.
Dein nächster Schritt: Hol dir zwei, drei Angebote und prüf sie gegen die Checkliste oben. Oder kürz ab – schick uns deine Seite oder Idee und du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was sich für deinen Betrieb lohnt.
